Alles was Du über die Kinderkrankheit Ringelröteln wissen solltest. Wie lange beträgt die Inkubationszeit und wann ist der Ansteckungszeitraum? Ist eine Impfung möglich?

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Ringelröteln (Erythema infectiosum)

Bei Ringelröteln handelt es sich um eine gutartige Virusinfektion mit dem Parvovirus B 19. Meist sind Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter betroffen. Selten auch Erwachsene. Im Winter und Frühjahr beobachten Kinderärzte in Deutschland ganze Ringelrötel-Epidemien, denn eine Impfung gibt es für die Erkrankung nicht. Ringelröteln werden per Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt übertragen. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und eventuell leichtes Fieber. Auffällig ist der Hautausschlag, der häufig schmetterlingsförmig auf den Wangen beginnt und sich dann auf Arme und Beine ausbreitet. Er blasst schließlich zu rosa Ringen ab und kann über mehrere Wochen kommen und gehen. Juckreiz und ein Spannungsgefühl der Haut sind möglich. Nicht bei jedem Patienten tritt der Ausschlag auf. Eine direkte Therapie gibt es für das Parvovirus B 19 nicht und auch eine Impfung ist nicht möglich. Zu Komplikationen kann es kommen, wenn sich ein ungeborenes Kind im Bauch der Mutter infiziert.

Ringelröteln-Fakten

– Inkubationszeit: 13 bis 18 Tage
– Ansteckungszeitraum: ab dem sechsten bis elften Tag nach Inkubation, nicht mehr bei sichtbarem Ausschlag
– Immunität: nach durchgemachter Erkrankung in der Regel lebenslang
– Impfung: nicht möglich

Erfahre hier mehr über verschiedene Kinderkrankheiten.

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