Ein gemeinsamer Urlaub bietet nicht nur für Dich eine Auszeit, sondern auch für Dein Baby viele neue Eindrücke. Was solltest Du beim Urlaub mit Baby beachten?

Teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Die Zeit mit einem Neugeborenen kann schön, aber auch stressig sein. Ein Urlaub mit Baby bietet nicht nur für Dich eine Auszeit, sondern für Dein Baby viele neue Eindrücke und die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern. Schon früh kannst Du mit Deinem Kind problemlos verreisen. Oft bringt das sehr junge Alter sogar den Vorteil, dass die ganz Kleinen noch nicht laufen oder krabbeln können und so insbesondere in engen Räumen, wie Flugzeugen, weniger Probleme bereiten. Unter drei Monaten könnte das Reisen eventuell schwierig werden, da das Baby nachts noch nicht durchschläft. Hast Du einen passenden Zeitpunkt gefunden, steht der Reise nichts mehr im Weg. Wie Du sicher und sorglos den Urlaub genießt, zeigen wir Dir in diesem Artikel. 

Reiseziel 

Sicherheit: Die meisten beliebten Reiseziele der Deutschen sind kinderfreundlich. Eine Mindestanforderung an Sicherheit solltest Du, wie auch bei jeder anderen Reise, vom Auswärtigen Amt beziehen und bei einer Reisewarnung auf die Reise verzichten. Darüber hinaus ist es eine Frage von Risikobereitschaft und des Komforts. 

Gesundheit: Die gesundheitliche Versorgung sollte gut genug sein, damit Deinem Baby im Notfall die passende Versorgung gewährleistet wird. Auch zu diesem Thema findest Du Auskunft auf den länderspezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes. Zu beachten sind auch die Hygienestandards in der Reisedestination. Zwar kann gegen einige Krankheiten, verursacht durch mangelnde Hygiene (z.B. Typhus), geimpft werden, die Impfungen setzen aber ein bestimmtes Mindestalter voraus, das in vielen Fällen bei zwei Jahren liegt. 

Höhe: Bei einigen Reisezielen spielt auch die Höhenlage eine Rolle. Babys unter drei Monaten haben eine erniedrigte Toleranz für Höhen. Über diesem Alter hinaus gleicht sich die Toleranz an die eines Erwachsenen an. Die unangenehmen und potenziell auch sehr gefährlichen Folgen der Höhenkrankheit dürfen aber auf keinen Fall unterschätzt werden. 

Transportmittel 

Bahn: Kein Stress am Gate, leise, umweltfreundlich. Die meisten Urlaubsziele Europas erreichst Du problemlos auf Gleisen. Damit die Fahrt möglichst entspannt abläuft, ist ein wenig Planung notwendig. Ausnahmslos solltest Du einen Sitzplatz reservieren. Sehr praktisch sind in den meisten DB ICE- oder EC-Zügen die Kleinkindabteile, in denen Dein Baby Spielmöglichkeiten bekommt und Du in nächster Nähe den Buggy oder Kinderwagen abstellen kannst. Buche am besten mehrere Wochen im Voraus, da die beliebten Abteile schnell ausgebucht sind. Beim Buchen solltest Du auch immer die Umsteigezeit im Blick behalten und mit etwas mehr Zeit rechnen als ohne Baby, da der Gleiswechsel mit Kinderwagen meist länger braucht. 

Flugzeug: Einige Airlines setzen ein Mindestalter für Babys an Board. Dieses ist meistens recht niedrig und liegt bei wenigen Wochen. Babys unter zwei Jahren kannst Du meist sehr günstig auf Deinem Schoß tragen und musst nur ans Angurten denken. Alternativ kannst Du Deinen Kindersitz mitbringen, den man mit einem Zweipunktgurt befestigen kann. Der Kinderwagen kann praktischerweise fast immer kostenlos mitgenommen werden, sollte dieser zusammenklappbar sein. An Bord angekommen solltest Du an den Druckausgleich denken. Am besten versuchst Du, Dein Baby zum Schlucken anzuregen, indem Du es beispielsweise am Schnuller nuckeln lässt. 

Auto: Bei einer Reise mit dem Auto hast Du am meisten Kontrolle über das Komfortlevel und Pausen. Nutze diesen Faktor und gönne Dir und dem Baby regelmäßig eine Pause. Ein guter Kindersitz mit dem Rücken zur Fahrtrichtung und neuester Zertifizierung ist ein Muss. Darüber hinaus sollte ein geeigneter Sonnenschutz in Form von Blenden mit Saugnäpfen oder Gardinen angebracht werden, der insbesondere an Tagen mit blauem Himmel die empfindliche Babyhaut schützt. Hier kannst Du nachlesen, ob Sonnen- und Insektenschutz für Dein Baby geeignet ist, und welchen Du wählen solltest. Denke auch an ausreichend Spielzeug, dass Du dem Baby Stück für Stück zur Verfügung stellst, damit es sich über längere Zeiträume beschäftigen kann. 

Hotel 

Babyhotel: Vor allem in Deutschland zählen viele frischgebackene Eltern auf Babyhotels. Hier ist praktisch alles auf das Babywohl zugeschnitten. Wie auch im eigenen Zuhause haben die Zimmer Kinderbetten, Wickelkommoden und Babywannen. Oft können Kinderwagen ausgeliehen werden, so dass Du Dir Gepäck sparst. Du kannst Dein Kleines ausgebildetem Fachpersonal für eine Weile überlassen, während Du Dir eine kleine Auszeit gönnst. 

Gewöhnliches Hotel: Ein Babyhotel gibt es aber nicht überall und es ist definitiv auch kein Muss. Die meisten Annehmlichkeiten eines Babyhotels lassen sich auch in einem gewöhnlichen Hotel arrangieren. Frage im Voraus nach einem Babybett und nach der Verfügbarkeit eines Babysitters. Eventuell musst Du Dich darauf einstellen, Dein Baby im Hotelzimmer etwas intensiver als sonst im Blick zu behalten. Halte Ausschau nach offenen Steckdosen oder zerbrechlichen Gegenständen, wie Vasen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

You may also like

Um das Stillen so erfolgreich und entspannt wie möglich zu gestalten, sind die richtigen Stillpositionen das A & O. Wenn Mutter und Kind eine geeignete Haltung einnehmen, die für beide angenehm ist, fällt es meistens leichter, zu stillen. Wir stellen Dir ein paar einfache Stillpositionen vor.